Flut an Mails

Flut an Mails

Ich bitte nochmals um Entschuldigung, wenn ich es kaum schaffe zu antworten, aber die Flut an Mails (mittlerweile liegen sie bei etwa 400 pro Tag) ist zu erschlagend, um antworten zu können. Ich schaffe es gerade einmal, grob durchzusehen und die Adressen, die wir eventuell noch nicht haben, an unsere Helfer weiterzuleiten, denen ich an dieser Stelle noch einmal herzlichst danken möchte, für ihre …selbstlose Unterstützung!

Ich selbst schaffe kaum, alle Kontaktdaten abzurufen und weiterzuleiten.

An die, die uns hier nicht nur als Fake ansehen, sondern teilweise auch übel beschimpfen:
Es tut mir leid, wenn Ihr Euch so gestört davon fühlt, dass Eltern um das Leben ihres Kindes bangen. Ich hoffe nicht, dass Ihr irgendwann in eine Situation kommt, diese Angst, Verzweiflung und Schmerz nachvollziehen zu können. Für uns ist es nicht nur ein Wunder, unseren Kleinen zu haben, wir wissen auch, wie kostbar sein Lächeln ist, wie unbezahlbar jeder seiner Atemzüge ist. Wir kennen all die Dinge, die Euch vielleicht selbstverständlich scheinen.

Und dabei möchte ich auch noch anmerken, an die, die sich darüber aufregen, wie furchtbar allein das Bild unseres Sohnes ist, mit einer Sauerstoffbrille und Magensonde: Glaubt mir, das ist ein wunderschönes und ganz sicher nicht schockierendes Bild. Wir haben es ausgewählt, weil er darauf so entspannt und zufrieden aussieht. Hätten wir schockieren wollen, wäre unsere Wahl auf die aktuellen Bilder von Intensivstation gefallen.

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