Innerlich wie gelähmt

Vier Tage ist mein Baby nun schon tot und immer noch nicht begreife ich es. In mir ist etwas, wie gelähmt, hindert mich zu fallen, bewahrt mich vor zu großem Schmerz und ich weiß, das alles ist nur vorübergehend, nur ein kurzer Schutz, der mich bald all dem ausliefert, was ich mir zu spüren wünsche, um mir bewusst zu werden, dass ich nicht einfach ins Auto steigen und zu meinem kleinen Prinzen fahren kann.
In der Nacht, als er starb, fragte mich die Schwester, ob heute ein besonderes Datum sei, dass er es mit einem Mal so eilig hatte. Zuerst verneinte ich, denn ich dachte daran, dass meine Großmutter erst zwei Tage später Sterbetag hatte.
Und dann fiel es mir plötzlich ein. Ich sah die Diskussion mit meiner Frauenärztin vor mir, wie sie den Geburtstermin anhand der letzten Regel berechnete und ich ihr unzählige Male versicherte, dass es nur eine einzige Nacht gab, in der YoFi gezeugt worden sein konnte. Die Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2011!
Genau ein Jahr später verließ er uns, in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar 2012. Als ich es der Schwester erzählte, lächelte sie und sagte, dass es dann doch ein besonderes Datum für YoFi sei.
Ein Jahr. Nicht mehr, nicht weniger, genau ein Jahr. Und zurück bleiben die Fragen, warum genau ein Jahr?
Es heißt so oft, dass besonders starke Seelen, den Weg auf Erden überspringen und früher heimkehren dürfen. Ja, YoFi ist eine besonders starke Seele, das ist uns in jedem Augenblick bewusst gewesen, den wir bei ihm waren.
Das zu wissen, erleichtert und dann kommen diese anderen Fragen, die, die man sich nicht stellen will und die doch da sind. Als wir erfuhren, dass unser kleiner Prinz das Down-Syndrom haben würde, sagten viele Menschen zu uns, dass besondere Kinder sich besondere Eltern aussuchen. Ein Spruch, der den trösten soll, der anfangs erschrickt und sich nach dem „Warum“ fragt. Ich gebe zu, dass ich in der Schwangerschaft mehr als einmal dachte, dass eben dieser Spruch wahr sein muss. Wie hätte ich anders denken können, ohne mich nach dem Sinn zu fragen?
Aber was ist, wenn diese besonderen Kinder ihre Eltern wieder verlassen? Waren die Eltern dann nicht besonders? Haben sie ihre Aufgabe nicht gut genug erfüllt? Wird dann der Spruch nach belieben erweitert in „Besondere Kinder suchen sich besondere Eltern aus. Denn diese sind stark genug, damit umgehen zu können, wenn die Kinder gehen“?
Es tut mir leid, dann bin ich kein Teil besonderer Eltern, denn ich bin nicht stark genug, um nur in Freude und Dankbarkeit weiter zu leben. Ich bin voller Schmerz, der sich tief in mich hinein bohrt und festfressen will, einem Schmerz, der sich höhnisch lachend in mir breit macht und mir zuflüstert „Versuch doch, mich zu vertreiben!“

Ich versuche mich abzulenken, beschäftige mich, versuche, meine Tage völlig auszufüllen, um keine Zeit zu haben, wirklich nachzudenken, denn nachdenken bedeutet trauern und ich bin noch nicht bereit, in diese Loch zu fallen. Ich will Freude empfinden, wenn ich an meinen Sohn denke und nicht Traurigkeit, dass ich ihn nie wieder im Arm halten und in seine dunkelblauen Augen schauen kann, die mich so vertrauensvoll anblicken.
Und es ist Wut in mir. Wut auf die Menschen, die nie bei meinem YoFi waren, ihn nur aus unseren Erzählungen oder vielleicht von Fotos kennen und die uns ihr Beileid bekunden, indem sie uns sagen „dass es doch besser für ihn sei, er habe sich doch nur gequält“. Denkt irgendjemand, der so „taktvoll“ sein Beileid ausspricht, auch nur einmal darüber nach, was er dem Trauernden damit antut? Selbst wenn ein Funken Wahrheit in diesem Satz läge, mit welchem Recht haut man es einem Menschen vor den Kopf und hinterlässt noch mehr Fassungslosigkeit und Schmerz?
Aber es sind auch Menschen, die ihre eigene Art haben, mit YoFis Tod umzugehen. Meine Enkelin Zoe, zum Beispiel. Als Jessi ihr Samstag weinend erklärte, dass ihr kleiner Onkel nun ein Engel, oben im Himmel sei, schaute Zoe ihre Mama fest an und sagte „Dann müssen wir in ein Flugzeug steigen und zu Yorik in den Himmel fliegen, um ihn zu besuchen!“
Oder unsere kleine Romy, die aussieht wie ein Engel und beim Spiel mit ihrer älteren Schwester Emmy, dieser gern die Rolle der Prinzessin überlässt und selbst der Oger sein will. Sie schaute mich an und sagte „Nein, Yorik ist kein Engel. Er ist jetzt ein Drache!“, dabei blickte sie mich überzeugt an und nickte lächelnd. Für sie sind Drachen Beschützer, Glücksbringer und das verkörperte Symbol von Kraft. Wie recht sie doch hat!

Gestern fuhren wir gerade durch den Ort, um uns um die Blumen für die Beerdigung zu kümmern und im Radio lief „Geboren um zu leben“ von Unheilig. Mir standen die Tränen in den Augen und plötzlich war es, als hörte ich eine Stimme, die sagte „Da ist Dein Sohn!“. Ich schaute auf, auf den Gegenverkehr und erkannte den Wagen des Bestatters, der gerade Richtung Friedhof fuhr. Dabei schrie ich regelrecht meinen Mann an „Da ist unser Sohn! Unser Sohn ist gerade an uns vorbei gefahren!“
Später telefonierte ich mit dem Bestatter, da er uns den Termin für die Beerdigung für Samstag bestätigte. Ich fragte ihn, ob er unseren Sohn aus Hannover geholt habe und er bejahte. Also fragte ich weiter, ob er da, wo wir ihm begegneten, YoFi zum Friedhof gebracht habe und wieder bejahte er. Einerseits musste ich weinen, aber andererseits fühlte es sich gut an, die Begegnung am Nachmittag so gespürt zu haben, denn es zeigt doch, dass YoFi und wir, über seinen Tod hinaus verbunden bleiben.

Die kommenden Tage werde ich mich noch ablenken können, wie wir alle es versuchen, doch Samstag müssen wir uns der unvermeidlichen Wahrheit stellen. Es gibt kein Zurück. Wir werden unseren Sohn zu Grabe tragen und auch wenn wir fühlen, dass YoFi auf seine Art immer bei uns ist, wird uns die Beerdigung bedingungslos verdeutlichen, dass die Zeit, wie wir sie mit YoFi erleben durften, nicht wieder zurückkommt.
Es gibt dann kein Ablenken mehr, kein zwanghaftes Wegsehen, es muss direkt angesehen und in sich aufgenommen werden.
Viele Menschen wollen uns bei diesem Weg begleiten und ich bin dankbar dafür, denn sie zeigen uns damit auch, dass unser kleiner Prinz, in der kurzen Zeit seines Lebens, Menschen einander näher brachte. Freunde planen heimlich und denken, ich weiß von nichts, aber das Eine oder Andere, lässt sich erahnen und es fühlt sich so unglaublich gut an, dass sie YoFis Beerdigung unter das Motto der Liebe stellen wollen. Liebe und Freude, die Wärme unseres kleinen Prinzen auf ewig gemeinsam in uns zu tragen.
Und doch bleibt die Angst vor Samstag, denn ich weiß, dass an diesem Tag, der kleine, so geliebte Körper, der die starke Seele YoFis beheimatete, für immer begraben wird.

13 Kommentare

  1. Petra aus HANNOVER |

    Petra aus HANNOVER sagt:

    Meine liebe Sylle,
    wieder lese ich Deine gefühlvollen Zeilen und Verfassung… Möchte so gern etwas tun – nur was könnte man überhaupt in so einem Fall tun?

    Meine Gedanken sind ständig bei Dir / Euch & dem kl. Schatz. JAAA, YoFi ist und wird immer etwas ganz Besonderes sein, ein kl.Botschafter, Berührer sooo vieler Herzen und Vebinder der Menschen! Ein ENGEL im wahrsten Sinne des Wortes!

    Du siehst, Euer Prinz ist bei Euch und ganz nah… – er gibt Zeichen ( als sich Euer Weg auf der Strasse kreuzte). Er wird noch ganz ganz viele Zeichen geben, Euch auch immer wieder ein Lächeln schenken & YoFi möchte nicht – dasIhr traurig seid!!!

    Sicher wird Samstag nochmal ein ganz schwerer Tag für Alle und meine Gedanken werden wieder ganz intensiv bei Euch sein. Vielleicht bekomme ich ja auch wieder ein so starkes Zeichen von Eurem Sonnenschein… Wichtig ist, das es dem Prinzlein nun gut geht. Er hat entschieden – Euch als besondere Familie aus zu wählen & Er hat auch entschieden, sein Erdendasein zu beenden.

    Nichts kann Eure sooo starke Verbundenheit trennen, Nichts wird kl. YoFi je vergessen lassen können – der kl. Schatz lebt in immens vielen Leuten auch weiter, denn er berührte sooo viele Herzen und vollbrachte dadurch Unbeschreibliches. Ein Schatz – ein Kämpfer – ein Held mit sehr bemerkenswerter liebevoller Familie!

    Sylle, Du darfst wütend sein – schrei es raus, wenn es Dir hilft. Schreibe Dir Alles von derSeele – was Dich bedrückt und weh tut. Denn auch dabei, ist kl. Yofi ganz ganz nah bei Dir / Euch. Manchmal beim lesen Deiner Zeilen könnte man meinen, das der kl. Prinz durch Dich spricht.

    Du siehst ja selbst, wieviele Leute für Euren kl. Schatz sich engagierten – sich regelmäßig hier auf Yofi´s HP begeben, sprach – wie hilflos versuchen, ihr Mitgefühl aus zu drücken und etwas Kraft für Euch zu senden.

    Auch wie Eure Mäuse auf YoFi´s Vorausgehen reagieren und sich zu äußern – JAAA, sowas kann nur etwas ganz BESONDERES bewirken und auslösen!!!

    Ich kann Euch den Schmerz leider nicht abnehmen, nur teilen. Ich kann Eure Tränen nicht trocknen, nur mit weinen. Ich kann Euch die Trauer nicht nehmen,nur mit fühlen & da sein, wenn Du mich brauchst

    Ich wünsche mit von ganz tief innen, das Samstag trotz schwerem Anlass – für den ganz BESONDEREN kl. Schatz – für seine wirklich ganz BESONDERE Familie und alle Freunde die Euch dann zur Seite stehen können; auch ein ganz BESONDERER TAG werden möge, an dem die Erinnerungen an diesen kl. ganz wundervollen Engel – mit reichlich Lächeln und Dankbarkeit gesegnet sein möge.

    In tiefer Dankbarkeit an Dich & kl. Yofi
    grüße ich

  2. Liebe Sylvia und Familie, ja ich lese auch ständig Ihre Eintragungen. Es tut weh, Sie so leiden zu sehen und doch nicht helfen zu können. Als ich Ihre Zeilen heute gelesen habe, dachte ich nur: Es gibt sie wirklich, die Wunder! Diese Begegnung zu dieser Zeit, genau auf dieser Straße, nennt man auch unerklärte Phänomene. Es war zu 100% ein deutliches Zeichen von Yorik-Finnley an Sie liebe Sylvia! Klein Yorik-Finnley wollte seine Mami damit sagen: Ich liebe dich unendlich, auch über den Tod hinaus!!! Wie sonst kann man solche Begegnung einstufen? Ich wünsche Ihnen, dass Sie noch recht oft, deartige Wunder widerfahren mögen!!! Deshalb sagt man auch: Verstorbene sind nicht weg, sie sind nur in ein anderes Zimmer gegangen. Nun Liebe Sylvia wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie für Samstag viel, viel Kraft bei der Beerdigungsfeier von Yorik-Finnley! Werde am Samstag in Gedanken bei Ihnen sein. Liebe Grüsse Beate

  3. Michaela (fluki) aus der Schweiz |

    „Ich bin nicht tot,
    ich tausche nur die Räume,
    ich leb‘ in euch
    und geh‘ durch eure Träume.“
    (Michelangelo)

    Liebe Sylvia.
    „Besondere Kinder suchen sich besondere Eltern aus“ Ich denke dieser Spruch soll nicht bedeuten, dass die Eltern besonders Stark seien, um die Trauer danach zu verarbeiten. Vielmehr, dass diesem besonderen Kind, besondere Momente gegeben werden, dass sie überhaupt auf dieser Erde sein dürfen und die innigste Liebe von ihren besonderen Eltern erfahren dürfen. Aber ich glaube YoFi hat euch als FAMILIE ausgesucht. Ihr seit einfach eine so verbundene Familie, sowas kann man sich nur wünschen. Vor allem die beiden Kleinen, wie sie mit all dem umgehen ist einfach nur klasse und gibt euch wahrscheinlich auch immer wieder neue Kraft.
    Ihr habt eurem YoFi die Chance gegeben zu leben. ihr habt ihm so viel Liebe gegeben, die er nun für immer mit sich trägt.
    YoFi hat hier auf Erden vielen bewusst gemacht wie wichtig es ist einfach zu lieben und dass jeder Augenblick im Leben ein Lächeln wert ist. Er hat so viele Menschen zusammenrücken lassen, auch wenn sie alle so weit weg sind.
    Yorik-Finnley wird immer in unseren Herzen bleiben, weil er ein ganz besonders starker Drache ist.

    Ich wünsche dir Sylvia und deiner Familie ganz viel Kraft für Samstag. YoFi wird an diesem Tag ganz sicher ganz nah bei euch sein. Wir denken alle ganz fest an euch.

    Liebe Grüsse Michaela

  4. Das kleine Wunder ….
    Es war losgezogen um euch und YoFi zu suchen, es hat eine Weile gebraucht um euch zu finden aber es hat nie aufgegeben ! Es erreichte euch dann in diesem Moment als ihr euch auf der Strasse begegnet seid …… Es war nicht der Zeitpunkt und der Ort , den ihr für dieses Treffen gewählt hättet aber es ist zu euch gekommen , es gibt sie also noch diese Wunder ….
    In Gedanken bei euch
    Melanie

  5. Sylvie, ihr seid wundervolle Eltern und YoFi hat sich nicht umsonst für Euch entschieden.
    Ihr seid für Euer Kind dagewesen, jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick.
    Ihr habt ihm alle Liebe gegeben und diese Liebe hat er mitgenommen, wo immer er auch ist.
    Die Begegnung im Auto, daß ihr aneinander vorbeigefahren seid, was war das, Zufall, Fügung?
    Ich sage, es war Verbundenheit, die Verbundenheit, die Eltern und Kinder füreinander haben und die niemals zerstört werden kann.
    Noch einmal ward ihr Euch ganz nah und auch das wird seinen Sinn gehabt haben, auch wenn wir ihn mit unseren Gedanken nicht begreifen können.
    YoFi liebt Euch und er wird auf seine ganz eigene Weise immer bei Euch sein.

  6. Ihr Lieben,

    meine Gedanken und Gebete begleiten euch…ganz besonders am Samstag…
    Ich wuensche euch, dass ihr neben der Traurigkeit ganz viel Liebe und Geborgenheit empfinden moeget…

    Birgit

  7. Liebe Sylvia,

    täglivch denke ich an den kleinen YoFi und an dich. Immer wieder schaue ich auf diese Homepage und lese, meistens schreibe ich dann auch einen Gästebuch-/Freundschaftsbucheintrag oder ich hinterlasse einen Kommentar. Auch wenn wir uns ja völlig fremd sind, würde ich dich am Liebsten einmal ganz ganz fest in den Arm nehmen, denn ich kann das, was ich fühle dir eigentlich sagen möchte, gar nicht mit Worten ausdrücken und so könntest du es vielleicht spüren, so dass sich die Worte erübrigen. Ihr seit so sehr in meinen Gedanken und ich hoffe und wünsche mir so sehr so viel Kraft für euch.

    Dieses Lied singen wir immer am Ende unserer Krabbelgruppentreffen und da ist auch YoFi immer gedanklich bei mir und meiner kleinen Maus Romy Lynn.

    Segenslied

    Vom Anfang bis zum Ende hält Gott seine Hände
    über mir und über dir.
    Ja, er hat´s versprochen, hat nie sein Wort gebrochen.
    Glaube mir, ich bin bei d i r
    Immer und überall, immer und überall
    I M M E R
    bin ich da.
    Immer und überall, immer und überall
    I M M E R
    bin ich da.

    Ich drücke euch gedanklich und wünsche euch alles alles Gute!!!

  8. Hallo,

    auch ich denke jeden Tag an den kleinen YoFi und an euch als Familie. Glaub keiner von uns kann wirklich nachvollziehen, wie es euch im Moment geht und was und wie ihr fühlt. Ich glaube das mit dem Treffen auf der Straße war ein Zeichen von YoFi und er wird euch noch viele Zeichen geben.

    Ich drücke euch für euren schweren Gang am Samstag ganz fest die Daumen, dass ihr alles so gut meistert und übersteht wie bisher. Haltet weiterhin so gut als Familie zusammen………….

    Ich werde Samstag wieder in Gedanken bei euch sein und auch eine Kerze für den Kleinen Engel anzünden.

    Liebe Grüße und eine stille Umarmung

    Lysann

  9. Liebe Sylvia,
    siehst du, du hast die Nähe deines Kleinen gespürt, die Begegnung im Auto. Und ich hoffe, dass du noch viele solcher Begegnungen spüren wirst, dass der kleine Engel in deiner Nähe ist.
    Wir kennen uns zwar nicht, aber ich habe jeden Tag gebetet und auf das Wunder gehofft, dass jemand deinem kleinen Sohn helfen wird. Darum hat es mich auch so getroffen, als ich von der traurigen Nachricht gelesen habe. Mir sind die Tränen geflossen, ich konnte vor lauter weinen nichts mehr sehen. Jeden Tag wenn ich an euch und euren kleinen YoFi denke, und das tue ich mehrmals, schießen mir Tränen in die Augen, weil ich so unsagbar traurig bin und es nicht fassen kann, es ist einfach so ungerecht, dass ein so kleines Kind nicht mehr bei uns sein durfte.

    Ich werde am Samstag um 10 Uhr eine Kerze anmachen und an euch denken, was ich sowieso jeden Tag mache. Leider kann ich auf YoFi’s letztem Weg nicht dabei sein, weil ihr über 500km weg wohnt und ich zwei kleine Kinder im Alter von 3 J. und 1 J. habe. Ich wäre wirklich so gerne dabei gewesen, weil mich die Sache wirklich sehr mitnimmt. Bei jedem Kommentar in Mamiweb werde ich traurig und mir schießen die Tränen in die Augen. Ich bin fassungslos und unsagbar traurig. Auch wenn es vielleicht jetzt komisch klingt, ich werde die Sache auch erst einmal verarbeiten müssen, es hat mich wirklich sehr mitgenommen. Euer kleiner Prinz wird immer immer in meinem Herzen sein!!!!

    Irgendwann werdet ihr euren kleinen Engel wieder sehen, könnt ihn knuddeln, umarmen und für immer zusammen sein, da bin ich sicher!!! Bis dahin werdet ihr seine Nähe spüren und die Großeltern werden auf ihn aufpassen! Und irgendwann werde ich den kleinen Engel auch kennenlernen!

    Fühl dich gedrückt!!!
    Katja

  10. Ihr Lieben

    Ich denke an euch, morgen … ganz fest und bin sicher, dass ihr getragen werdet, so schwer dieser Gang sich auch anfuehlt. Und so schwer er wahrscheinlich auch sein wird, so sehr wuensche ich euch, dass euch auch Kraft zuteil wird, im Zusammensein mit der Familie und den Freunden und im Wissen, dass viele Menschen hier an euch denken werden.

    Ich wuensche euch noch viele mehr der kleinen Wunder und Zeichen, die euch erfahren lassen, dass Yorik (wenn auch nicht sichtbar) unter euch weilt, mit euch ist.

    Ich denke an euch, taeglich! Sollen morgen Engel aller Gestalt um euch sein!
    Ariane

  11. Liebe Sylvia und familie,ich verfolge euer leid nun schon recht lange und weiß das es keine worte gibt die euch in dieser schweren zeit helfen aber ich denke eure begegnung mit dem kleinen schatz auf der straße das war kein zufall sondern ein zeichen das der kleine mann euch näher ist als ihr vielleicht denkt…ich sende euch ganz viel kraft für die beerdigung und hoffe das euer leben langsam wieder in die Bahn kommt und ihr lernt mit eurem schweren verlust zu leben….aber ich denke eins ist klar yorik kann euch jetzt ganz nah sein und immer bei euch sein alles erdenklich liebe und ganz viel kraft

  12. Liebe Sylvia liebe Familie von YoFi,

    ich wünsche euch für morgen viel Kraft und bin in Gedanken, wie so oft in den letzten Wochen, bei euch. Bitte glaubt mir YoFi wird euch auch in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren sehr oft begleiten und Zeichen geben so wie er es schon bei der Begegnung im Auto gemacht hat. YoFi hat sich mit Absicht euch als Familie ausgesucht denn er wusste das nicht nur er was besonderes ist sondern das ihr auch eine besondere Familie seit.
    Vergesst morgen nicht den kleinen Kämpfer auch zu feiern denn nicht umsonst steht das Wort Feier hinter der Trauer.

    Liebe Grüße und eine Umarmung sendet euch

    Swen

  13. Liebe Sylvi und Familie,
    man bekommt eine Gänsehaut, wenn man Deinen Bericht „ein letztes Mal sehen“ liest, ich kann die Angst vor diesem Augenblick so nachfühlen.
    Aber wieder sieht man, was Ihr für eine tolle Familie seid, es ist einfach rührend, wie fein alle mit dem Kleinen umgehen. Das war eine wundervolle Verabschiedung, Yofi wird geliebt und das lasst Ihr ihn spüren!
    Wenn das Loch jetzt kommt, sei gewiß, das ganz viele mit Euch trauern, vielleicht macht es das zumindest manchmal ein wenig leichter. Wir denken an Euch!!!
    Euer Prinz wird nie vergessen, er ist immer in DEINEM und EUREN Herzen, er ist immer dabei, geht mit Dir mit.
    Alles alles Liebe und viel Kraft!
    Simone

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