Die Beerdigung

Eine Woche konnten wir uns ablenken, mit den Vorbereitungen für den Tag, der uns so kalt und unwiderruflich den letzten gemeinsamen, irdischen Weg mit unserem kleinen Prinzen gehen lassen würde. Die ganze Woche bereiteten wir den Tag vor, an den wir nicht denken wollten, von dem wir uns abzulenken versuchten. Welch eine grausame Ironie! Und dann war er da, klammerte sich mit noch größerem Frost an uns fest, als die Temperaturen draußen aufbieten konnten.

Überall aus Deutschland, kamen Freunde, die unseren letzten Weg mit YoFi begleiten wollten. Einige reisten bereits am Vortag an und wir trafen uns Freitagabend im Hotel, wo sie Zimmer gebucht hatten. Sie versuchten uns zu trösten, aber irgendwie hatte ich viel mehr das Gefühl, sie trösten zu müssen. Sie wollten uns festhalten, uns in ihren Armen weinen lassen, aber die Tränen in uns, fanden keinen Weg hinaus. Fast irreal wirkte so alles auf uns, wir begriffen noch immer nicht und redeten von YoFi so, als lebe er, als würde sein Körper nicht am nächsten Tag beerdigt werden. Hin und wieder sprachen wir von unserem kleinen Prinzen, aber es schien ein unausgesprochenes Gesetz, sofort das Thema zu wechseln, wenn der Schmerz übermächtig zu werden drohte. Auszusprechen „Mein Baby ist tot!“, brachte ich nicht fertig. Es wäre für mich gewesen, als sterbe er erst dadurch.

Dann war es soweit, wir konnten nicht verhindern, dass die Zeit raste und wir aufbrechen mussten, um unseren YoFi zu bestatten. Vor dem Friedhof trafen wir uns. Einige Familienmitglieder, Freunde aus unserer Umgebung, Freunde, die sehr weite Entfernungen auf sich genommen hatten, um bei uns sein zu können. Selbst Achims Personalchefin war an unserer Seite.

Gemeinsam gingen wir auf den Friedhof, um die Kapelle herum und da stand der kleine, weiße Sarg, wartete, von uns abgeholt zu werden und sah fast friedlich aus. Ein Gesteck aus Vergissmeinnicht, mit Schleierkraut und Efeu, so wie wir es uns für YoFi gewünscht hatten, lag fast entzückend und zart auf dem weißen Holz. Ab dem Moment, nahm ich alles nur noch schemenhaft war, registrierte nur noch einzelne Bilder, die sich aneinander reihten und in mir schrie es immer wieder „Nein! Nein, ich will das nicht! Holt mein Baby aus dem Sarg, legt es in meine Arme, lasst es mich festhalten und verschwindet alle, damit mein kleiner Prinz nicht wach wird, wenn ich ihn wiege.“

Aber ich wusste auch, dass das nicht geht, klammerte mich an Achim, versuchte mich zusammenzureißen und nahm die kleinen Sträuße Vergissmeinnicht, die wir YoFi mit ins Grab geben wollten. Timo, Micky, Daniel und Werner, schritten mit versteinerten Mienen zum Sarg, fassten nach den Griffen und gingen dann langsam mit YoFi voraus, während wir ihnen folgten. Dieser winzige Sarg, der so klein war, dass seine Träger kaum hintereinander gehen konnten, ohne sich auf die Füße zu treten.

Am Grab angekommen, den Sarg meines Babys über dem tiefen Loch zu sehen, nahm mir fast die Luft und immer wieder drehte ich mich von dem Anblick weg, vergrub mein Gesicht an Achims Schulter, der seinen eigenen Schmerz nur darin ablenken konnte, indem er versuchte, mich zu trösten. Einem Impuls folgend, wäre ich am liebsten laut schreiend vom Friedhof gelaufen, als könnte Flucht verhindern, jetzt Abschied nehmen zu müssen.

 

Leise begann eine Gitarre zu spielen und ich begriff langsam, dass der ehemalige Musiklehrer meines Mannes und meiner älteren Kinder gekommen war, um YoFi etwas zu bringen, was er so liebte. Musik.

Zum Gitarrenspiel von Herrn Buhl, sang Sandra „Tears in Heaven“ und ich hoffte, sie würden nie aufhören zu spielen, noch unzählige Male wiederholen, um einfach nur dort zu stehen und in Gedanken zu YoFi zu sagen „Hörst Du, Spatzi, sie singen für Dich. Hörst Du sie?“.

Dann war es still. Nikki und Bettina traten nach vorn und Nikki tat etwas unbeschreiblich Starkes, von dem sie Tage gehofft hatte, die Kraft dazu aufbringen zu können, aber nicht wusste, ob sie es schaffen würde. Gestützt von Bettina, las sie die Worte vor, die ich geschrieben hatte, die ich meinem Sohn so gern selbst an diesem Tag gesagt hätte, aber nicht konnte, weil meine Stimme sich weigerte.

„Erinnerung (von Deiner Mama)

Ich erinnere mich, an ein zartes Gesicht, mit dunkelblauen Augen, die so wissend schauten.

An sanfte Haut, die so gern liebkost wurde und ein Lächeln, das bis in mein Herz drang, um für immer sein Bild darin zu hinterlassen.

Ich spüre Deine Wange an meiner, wie Du Dich anschmiegst, mir vertraust und kaum hörbar seufzt, spüre Deine Wärme, während Du in meinen Armen schläfst und beobachte Dich. Jedem dieser Augenblicke, versuche ich in mir einen festen Platz zu geben, wie einem Altar, der Deinen Namen trägt. Ich möchte Deinen Duft einatmen, denn dann spüre ich, Du bist mir nah, auch wenn ich Dich nicht sehen und halten kann.

Mein Herz ist voller Erinnerungen. Momente, die uns gehörten. Ich spüre Deine Tritte in meinem Bauch, wie Du Dich wohlig streckst und denke daran, wie sehr ich mir wünschte, Dich für immer beschützen zu können.

Ich dachte immer, dass Du mich so sehr brauchst, meine Kraft, meine Stärke und dann sah ich Dich zum ersten Mal, wie Du da lagst, in dem kleinen Bettchen. In diesem Moment wusste ich, dass ich Dich noch viel mehr brauche.

Du warst meine Kraft und Stärke, Du warst es für uns alle, denn jedem, der an Dein Bett trat, gabst Du sie mit, wenn wir wieder gehen mussten.

 Dein Weg, in diesem Leben, war steinig und doch schien es so, als schwebst Du über diese Hürden. Du nahmst sie, als wären sie nicht da und die Hindernisse, die Du nicht überwinden konntest, schautest Du mutig und schelmisch an.

Oft saß ich an Deinem Bett, legte einen Finger in Deine kleine Hand, die aussah wie ein Stern und Tränen liefen über mein Gesicht. Ich dachte Du schläfst und dann drücktest Du meinen Finger, als wolltest Du sagen „Weine nicht, Mama, es wird doch alles gut!“

Wie oft hast Du mich so getröstet? Ich weiß es nicht, weiß nur, es war oft.

 Ich bleibe zurück, mit all denen, die Dich lieben und bin traurig, weil Deine Wärme mir fehlen wird. Aber ich weiß, Du hast mir etwas hinterlassen. Dein Vertrauen, Deine Zuversicht, Kraft und Fröhlichkeit. So Vieles haben wir von Dir gelernt und ich bin stolz, mich Deine „Mama“ nennen zu dürfen.

Wir alle sind heute hier, um Dir zu zeigen, dass wir Deinen Weg für Dich weitergehen werden, uns immer an Dich erinnern werden und spüren, wie Du bei uns bist.

Jeder Wind wird ein Streicheln von Dir sein. Jeder Sonnenstrahl Dein Lächeln.

Und wenn mich die Traurigkeit mit sich fortziehen will, dann schaue ich in mein Herz, erinnere mich an das, was Du mir gezeigt hast und verwandle meine Tränen der Trauer, in solche aus Glück, dass ich Deinen Weg begleiten durfte.

Yorik-Finnley, mein Sohn, ich liebe Dich für alle Ewigkeit!“

Langsam ließen Timo, Micky, Werner und Daniel den Sarg ins Grab und ich konnte nicht hinsehen. Hätte ich es getan, ich hätte mich von meinem Mann losgerissen und wäre mit in das Loch gesprungen, um den kleinen weißen Sarg nicht mehr loszulassen. Wieder schrie es in mir, wieder konnte ich kaum dem Drang widerstehen, meinen Sohn in die Arme zu reißen und alle fortzujagen, die ihn mit Erde bedecken wollen. Innerlich schimpfte ich mit mir, mich zusammenzureißen und wieder war es die Stimme meines Mannes, die mich flüsternd in die Wirklichkeit zurückholte. Für einen Moment hörte ich das Schluchzen all der Menschen um uns, wusste nicht zuzuordnen und fiel für einen weiteren Augenblick in meine Starre.

Bettina trat vor und sprach gemeinsam mit uns das „Vater unser“. Dann erklang erneut die Gitarre und alle zusammen, sangen wir YoFi das Lied vor, dass er seit der Zeit in meinem Bauch so geliebt hatte.

 

„Funkel, funkel, kleiner Stern.
Ach was hab ich Dich so gern.

 Nehm Dich mit an meine Hand,
tanz mit Dir durchs Träumeland.

 Funkel, funkel, kleiner Stern.
Ach was hab ich Dich so gern.“

 

Eine von uns jedoch weigerte sich zu singen. Mit zusammengekniffenen Lippen stand sie neben mir, hielt meine Hand, drückte sie fest und schaute traurig, fast trotzig zu Boden. Emily. Sie konnte nicht singen. Nicht jetzt, nicht hier, nicht, wenn dies der Abschied sein sollte. So oft, in den letzten Monaten, hatte sie dieses Lied für ihren Bruder gesungen. Als er in meinem Bauch war, wenn sie ihn in der Klinik besuchte und sogar, als wir ihn zwei Tage zuvor, ein letztes Mal sehen durften, in seinem winzigen Sarg. Aber hier und jetzt war es wie ein Boykott, als könne sie damit verhindern, dass ihr so geliebter, kleiner Bruder in das kalte Grab gelegt wird.

Langsam verließen alle den Friedhof und nur Achim, die Kinder und ich, blieben zurück, um einen kurzen Moment allein bei YoFi sein zu können. Jessi und Ronja waren kaum fähig, unter all den Tränen zu sehen. Daniel und Werner mussten sie stützen und konnten so selbst diese unerträgliche Situation besser überstehen. Mirco stand wie verloren da, zu keiner Regung fähig und Timo versuchte seine kleine Schwester zu trösten. Emmy und Romy waren kaum noch zu beruhigen. Sie spürten die Trauer, die Kälte, konnten ihre Gefühle nicht benennen, nicht verstehen, dass sie trauern, nur weinen.

Zu gehen, war unendlich schwer. Es fühlte sich an, als ließen wir YoFi im Stich, als setzen wir ihn an diesem kalten, nebligen Tag einfach aus und gehen wie gefühlskalt einfach weg. Als wir ebenfalls gingen, weinte und schrie Romy. Unsere kleine Romy, die mit ihren drei Jahren doch noch gar nicht verstand, was hier geschah, brüllte unter Tränen immer wieder, wir sollten sie loslassen, sie wolle Yorik holen und ihn mitnehmen. In diesem Moment fühlte ich mich fast schuldig. Wie hatte ich zulassen können, dass so viel Leid über meine Kinder kommt? Warum konnte ich nicht verhindern, dass mein jüngstes Kind nur ein Leben an Zugängen, nur in einer Klinik kennt, sterben und meine anderen Kinder so überwältigt mit dem Schmerz der Trauer weiterleben mussten?

Noch lange saßen wir später zusammen und tranken Kaffee, aßen Kuchen, den all unsere Freunde und Verwandten mitgebracht hatten. Die Stimmung wurde heiter, wir erinnerten uns an so schöne Erlebnisse mit YoFi, sprachen über so viele Geschichten aus der Zeit, die wir miteinander befreundet sind und viel zu schnell verging diese Zeit des Beisammenseins. Nach und nach, brachen alle auf, unsere Großen gingen mit den Kleinen voraus. Zurück blieben Achim und ich.

Wir zahlten, dann gingen wir zum Auto und saßen einen Augenblick Hand in Hand da. In diesem Moment wussten wir, dass es nun keine Flucht mehr vor dem Schmerz geben, dass nun die Zeit der Trauer beginnen würde. Noch etwas fester, drückte Achim meine Hand, er nickte mir kurz zu, als wolle er sagen „Packen wir es an.“, dann fuhren wir heim zu den Kindern. Heim, in ein Zuhause, in dem einer von uns immer fehlen würde: Yorik-Finnley, der unsichtbar bei uns bleibt.

Im Namen meine Familie, möchte ich „Danke!“ an all die sagen, die uns an diesem schweren Tag begleiteten. Danke, dass Ihr bei uns wart, persönlich und auch weit weg, in tiefen Gedanken.

Danke, für die Anteilnahme und Beileidsbekundungen, für die Karten, die tröstenden Worte und all das, womit Ihr unserer bedachtet und vor allem „Danke!“ besonders an die Menschen, die so unermüdlich alles dafür getan haben, unserem Yorik-Finnley eine Bestattung zu geben, die so viel Wärme mit sich brachte, trotz der kalten Trauer und der unser kleiner Prinz sicher lächelnd beiwohnte.

11 Kommentare

  1. Ich glaube es gibt nichts schlimmeres und schmerzvolleres für Eltern wie ihr eigenes Kind zu Grabe tragen zu müssen.
    Es ist so schrecklich was ihr erleben müsst wo ihr euch für eueren kleinen Kämpfer doch nur das beste gewünscht habt.

    Ich wünsche der ganzen Familie weiterhin viel Kraft um die traurige realität zu verarbeiten.

    „Immer,wenn wir von dir erzählen,
    fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
    Unsere Herzen halten dich gefangen,
    so, als wärst du nie gegangen.
    Was bleibt,sind Liebe und Erinnerung.“

  2. Liebe Familie von YoFi,

    Hab grade den Beitrag über die Beerdigung gelesen. Soviel Gefühl spricht aus diesen Zeilen. Ihr seit eine starke Familie und euer YoFi hat die beste Familie der Welt. Ich wünsche euch in dieser schweren Zeit viele starke und stützende Hände.

  3. Liebe silvie,lieber achim, ihr habt sicher den schwersten weg eures lebens hinter euch und doch kann es niemand nachempfinden der es nicht selber tun musste …ich wünsche euch viel kraft für die kommende Zeit und ein kleiner trost ist es sicher zu wissen das yofi euch jetzt endlich nahe sein kann auch wenn es nciht so ist wie wir alle es euch gewünscht hätten alles gute für euch und ganz besonders der kleinen schwester,und das sie es bald versteht und auch verarbeiten kann lg

  4. Es ist alles so traurig. Ich bin immer noch ohne Worte.
    Jeden Tag denke ich an Euren Yorik-Finnley!!! Ja, es gibt nichts schlimmeres, als seine Kinder zu Grabe zu tragen, wie Jessica schon geschrieben hat. Mit der Bestattung hat es etwas „Endgültiges“. Damit wird einem nun wirklich schlagartig bewusst, was eigentlich passiert ist. Es ist wichtig zu trauern. Auch wenn es unfassbar schmerzhaft ist, muss man sich damit auseinander setzen und darf es nicht verdrängen.
    Seit das mit YoFi passiert ist, habe ich damit begonnen, mich für das Leben nach dem Tod zu interessieren. Ich habe mir Bücher bestellt, weil ich mehr darüber wissen möchte und mich mit jemandem aus Mamiweb darüber unterhalten und bin sogar in eine Gruppe mit diesem Thema eingetreten.

    Ich wünsche Euch auch weiterhin viel Kraft!!

  5. Carmen Raab |

    Liebe Sylvia,
    ich bin so froh und erleichtert, dass YoFi so eine würdevolle und schöne Bestattung hatte. Ich habe immer an euch gedacht. Ich bin auch froh, zu wissen, dass es euch, so man das überhaupt sagen kann, „gut geht“. Ich habe es schon so oft geschrieben und kann es nur immer wieder tun. Ich bewundere euch und finde es wunderbar, dass ihr YoFis Weg weitergehen wollt. Gerne würde ich mit meiner Familie einmal zu YoFis Grab gehen, um ihm nahe zu sein, ihm ein paar Blümchen und ein Kuscheltier bringen, an dem er Freude hat.

    Bei uns ist es heute sternenklar und wenn ich so in den Himmel sehe, denke ich an YoFi und singe in Gedanken

    Funkel, funkel kleiner Stern…

    Fühlt euch gedrückt!!!

  6. Michaela (LiselsMama) |

    Liebe Sylvia und Familie !
    Ich bin so dankbar, dass ich Yorik auf seinem letzten Weg begleiten durfte.
    Ich denke jeden Tag an „unseren“ kleinen Stern und sende euch weiterhin ganz viel Kraft.
    Michaela

  7. Liebe Sylvia und Familie, ich kann mich nur Carmen anschließen, ich bin auch froh, dass Yorik-Finnley eine schöne Grabstelle bekommen hat. So hat die Familie die Möglichkeit ihren YoFi doch nahe zu sein. Es sollen immer Blumen auf sein Grab blühen, dass wünsche ich mir für Yorik-Finnley sehr. Auch ich muß immer an diesen kleinen Engel denken. Es vergeht kein Tag an dem es nicht so ist. Yorik-Finnley hat so viele Menschen zusammen geführt, die doch Fremde für ihn waren. Ich habe immer das Gefühl gehabt keine Fremde zu sein, sonder eine Omi für Yorik-Finnley! Alles Gute Familie Koppermann! LG Beate

  8. Liebe Sylvia und Familie,
    genauso wie vielen anderen hier gehts mir auch, es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an Euch denke und für Euch bete, Da ich an Gott glaube, ist das eine große Hoffnung, das YoFi im Himmel ist! Jeder stellt sich seinen „Himmel“ anders vor denke ich, aber mich kann es zumindest ein wenig trösten, dort geht es ihm gut und es gibt nichts Schlimmes und er denkt dort sicher an seine tolle Familie und ist sehr stolz auf Euch. Du schreibst Deine Gedanken und Gefühle so wunderbar auf, das man es sehr intensiv nachempfinden kann und innerlich seit Ihr mir daher tief verbunden. Ich wünschte, durch unser Mitleiden würde es Euch ein Stückchen leichter werden, aber leider ist es nicht so. Seit trotzdem sicher, das Ihr getragen werdet! Und bitte macht Euch keine Vorwürfe, das Eure Kinder leiden…zusammen werdet Ihr es eines Tages verarbeiten, denn Ihr seit eine starke Familie und man hört, das Ihr einander sehr nach seid.
    Viele liebe Grüße
    Simone

  9. Die warmen, liebevollen Worte zerreissen mir das Herz.
    Ich musste in meinem Leben schon sehr oft mit Trauer umgehen, egal ob plötzlich oder aus Altersgründen absehbar, aber eure Trauer macht so hilflos und dennoch bin ich mir sicher, dass ihr euch die Kraft geben werdet, um diese Trauer zu verarbeiten und das herrliche Leben und Lächeln eures Prinzen sehen zu können. Ihr habt in den letzten Monaten so viel Kraft besessen und man wird sie euch weiterhin schneken.
    Euer Prinz wird stolz auf euch sein, dass er solch eine Familie haben durfte, die jeden Tag an ihn glaubte.

    Ihr sollt nicht um mich weinen, ich habe ja gelebt.
    Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt.

    Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind.
    Es grüsst euch meine Seele, als Hauch im Sonnenwind.

    Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh,
    send‘ ich als Stern vom Himmel euch meine Grüsse zu.

    Ich wünsche euch alle Kraft der Welt und ein wunderbares fröhliches Weiterleben mit euren anderen süßen Kindern, die in ihrem „kleinen“ Leben schon so viel Mut beweisen mussten.
    Eure Illy

  10. ich bin erleichtert zu lesen, dass Yofi so eine schöne BEstattung hatte und ihr neben euren Herzen- nun einen Ort habt, an dem ihr Yofi ganz nahe sein könnt !!!!

    im GEbet bei euch!
    Carmen

  11. Hallo…. Ich habe vor 1 woche meine kleine Julia tot geboren ich war in der 39+5ssw.Ich kann es noch garnicht richtig realisieren das sie tot ist und morgen ist die Beerdigung ich habe richtig Angst davor….wie werde ich reagieren ? Ich hab Atemnot kann nicht schlafen (nur mit Schlaftabletten) kann nicht am Tisch mit mehreren leuten sitzen,habe das gefühl mich erdrückt etwas!!! Wie wird es weiter gehen ich habe nicht mit dieser Schwageschaft abgeschlossen ich warte noch jeden tag darauf und denke manchmal das das nur ein böser traum war und ich bekomme meine Julia wieder. Ich weiß echt nicht mehr weiter wie bist du oder wie kommst du damit klar ? Würde mich freuen wenn ich eine Antwort bekomme….Es tut so weh…

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